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Ursachen für Rückenschmerzen

Volkskrankheit Rücken – eine Ursachenforschung

Die Zahl der Menschen, die unter Rückenbeschwerden leiden, steigt kontinuierlich an. Rund 80 Prozent der Deutschen haben in ihrem Leben schon einmal Rückenschmerzen gehabt, 30 Prozent leiden sogar unter chronischen Schmerzen. Selbst Kinder und Jugendliche plagt das Kreuz: 44 Prozent der Viertklässler klagen bereits über gelegentliche Rückenschmerzen.

Autor/Quelle: Nathalie Blanck, www.gesundheit.de, 07/17

Wenn Menschen „Rücken haben“

Wer von Rückenbeschwerden redet, meint damit ganz unterschiedliche Beschwerden im Rücken, die auch in die Beine ausstrahlen oder Kopfschmerzen verursachen können. Diese Beschwerden können verschiedenste Ursachen haben. Nicht immer muss aus dem Zwicken und Ziehen im Rücken eine langwierige Erkrankung entstehen. Dennoch gilt es bereits bei ersten Anzeichen auf seinen Körper zu hören und entsprechend zu reagieren.

Da der gesamte Rücken zum Schauplatz von Beschwerden werden kann, unterscheidet man die Schmerzen zunächst lokal. Hals- und Nackenwirbelsäule, Schultern, die Wirbel auf Brusthöhe sowie der Bereich um die Lendenwirbel können betroffen sein. Zu den häufigsten Schmerzauslösern zählt beispielsweise die sich im Lendenwirbelbereich zeigende Lumbago, im Volksmund auch als Hexenschuss bekannt. Bis zu 90 % der Erwachsenen haben mindestens einmal im Leben eine Lumbago. Oft reicht schon eine falsche Bewegung, und es ist passiert.

rueckenschmerzen

Die nächste Unterscheidung treffen Mediziner anhand der Beschwerdedauer. Als akute Rückenschmerzen gelten Schmerzen, die maximal 6 Wochen andauern. Was zwischen 6 und 12 Wochen anhält, wird als subakuter Schmerz bezeichnet. Dies ist eine sensible Phase, denn sie markiert den Übergang zu chronischen Rückenschmerzen, die zum ständigen Begleiter werden können (länger als 12 Wochen bis hin zu Jahren). Jede Therapie zielt darauf ab, die Chronifizierung (Verstetigung) von Schmerzen abzuwenden.

Quelle: Lumbago. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de

Spezifischer oder unspezifischer Schmerz?

In der Medizin werden grundsätzlich zwei Beschwerdearten unterschieden: spezifischer und unspezifischer Rückenschmerz. Die Mehrzahl der Betroffenen hat unspezifische Rückenschmerzen. Unspezifisch, weil sie keinem konkreten Krankheitsbild zuzuordnen und häufig eine Folge des modernen Lebenswandels sind.

Dennoch dürfen diese Beschwerden nicht verharmlost werden, denn auch unspezifische Beschwerden können sich, wenn sie unbehandelt bleiben, festsetzen und chronisch werden. Wird von spezifischen Rückenschmerzen gesprochen, liegt eine organische Ursache vor. Ein Diagnose-Klassiker ist hier der Bandscheibenvorfall mit Druck auf einen benachbarten Nerv. Infrage kommen bei spezifischen Rückenschmerzen aber auch die typischen Krankheiten des Bewegungssystems – z. B. Osteoporose oder chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Arthrose und rheumatische Krankheitsformen.

Die häufig vorkommende Lumbago gehört übrigens zu den unspezifischen Beschwerden, trotz der plötzlich starken, stechenden Schmerzen, die ins Kreuz schießen. Instinktiv nehmen Betroffene eine Schonhaltung ein, um die Schmerzen zu reduzieren. Die Krux: Diese Vermeidungshaltung kann zu weiteren Muskelverspannungen führen, die das Schmerzgeschehen ggf. verstärken. Ein Hexenschuss sollte in jedem Fall vom Arzt untersucht werden, auch um abzuklären, ob es sich nicht doch um einen Bandscheibenvorfall mit Nervenreizung handelt.

Die 10 häufigsten Ursachen für das Kreuz mit dem Kreuz

Ob spezifisch oder unspezifisch – Rückenbeschwerden können die Lebensqualität und Beweglichkeit empfindlich beeinträchtigen. Wie bei vielen Problemen gilt auch hier: Wer die Ursachen kennt, kann leichter Abhilfe schaffen oder im besten Fall gezielt Vorsorge betreiben. Im Folgenden werden die häufigsten Ursachen für Rückenbeschwerden dargestellt – manches davon wird Ihnen aus dem Alltag bekannt sein.

Verspannungen und Verklebungen in Muskeln und Faszien

Muskeln haben im Wachzustand immer eine bestimmte Grundspannung, damit sie jederzeit ihrer Funktion nachkommen können. Bei allen Arten von Bewegung erhöht sich dann die Spannung der beteiligten Muskelpartie (Beispiel: beim Bücken spannt sich u. a. der Breite Rückenmuskel Musculus latissimus dorsi).

Zur Verspannung kommt es, wenn zwischen Anspannung und Entspannung kaum noch ein Unterschied spürbar ist. Die Muskeln sind sozusagen daueraktiv, die Grundspannung ist überhöht. In Folge dieser überhöhten Anspannung des Muskels kommt es zu einer Durchblutungsstörung des Muskelgewebes und im Zuge dessen auch zu einem direkten Sauerstoffmangel. Das führt zu verhärteten Muskeln und zu Schmerzen.

Die Beschwerden können aber auch von Verklebungen in der sogenannten Muskelhülle stammen, den Faszien. Der Begriff Faszien stammt vom lateinischen Wort fascis (dt. Bund, Bündel oder Verbund). Faszien durchziehen in vielfältigen Erscheinungsformen den ganzen Körper und erfüllen als Multitalente zahlreiche Aufgaben. Dazu gehört auch, den Muskeln als Hülle bzw. Bindegewebe eine Form zu geben. So nehmen Faszien direkten Einfluss auf die Muskeltätigkeit, denn wenn die Hülle steif ist, kann auch der Muskel nicht optimal funktionieren.

Die Ursachen dieser Muskelverspannungen bzw. Verklebungen der Faszien finden sich in Beruf und Freizeit – also im Alltag:

  • Falsche Sitzposition im Beruf oder daheim auf dem Sofa, falsche Körperhaltung
  • Ungewohnte und abrupte Bewegungen, z. B. beim Sport oder beim Heben schwerer Lasten
  • Zugluft
  • Übersäuerung
  • Mangel an Flüssigkeit bzw. an Mineralstoffen

Bewegungsmangel

Evolutionär betrachtet haben wir die Wirbelsäule, den Knochenbau und die Muskeln von „Jägern und Sammlern“. Der menschliche Körper ist für Bewegung geschaffen. Spätestens mit dem Eintritt in die Dienstleistungsgesellschaft mit überwiegend sitzender Tätigkeit gehört für viele Menschen körperliche Arbeit jedoch der Vergangenheit an.

Das Problem: Bewegungsmangel kann schädlich für die Gesundheit sein, denn der Rücken nimmt solch mobile Tatenlosigkeit besonders übel. Die Wirbelsäule will wie eine Klaviatur bespielt werden – maßvoll, aber regelmäßig. Ihre systemrelevanten Bandscheiben leiden extrem unter Bewegungsmangel. Sie bestehen zum größten Teil aus Knorpel. Um diesen Knorpel immer ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen, benötigt der Körper regelmäßig Bewegung. Auch die Muskulatur nebst faszialem Bindegewebe lebt nahezu von Beanspruchung.

Zu wenig Bewegung lässt Muskeln schrumpfen, die Faszien verkürzen sich und der Fettanteil im Gewebe erhöht sich. Das führt dazu, dass man sich oftmals müde und abgeschlagen fühlt, was den Mangel an Bewegung noch zusätzlich verstärken kann.

Schwache Muskeln und Faszien

Ein Dasein als „Couch-Potato“ schmeckt dem Rücken nicht, wie schon der Abschnitt über den Bewegungsmangel deutlich macht. In direktem Zusammenhang steht eine untrainierte Rückenmuskulatur, die den Belastungen funktionell nicht gewachsen ist.

Muskeln und das sie umgebende fasziale Bindegewebe haben, gerade auch im Bereich der Lendenwirbelsäule, die Aufgabe eines Stabilisators. Ein Abbau sowie schlechte Durchblutung aufgrund mangelnder Beanspruchung können zu den bekannten Verspannungen bzw. Verklebungen führen. Bei ungewohnter Belastung dieser geschwächten Strukturen (z. B. durch Sport) ist auch das Risiko eines Hexenschusses oder einer anderen schmerzhaften Störung erhöht.

Übergewicht (Adipositas)

Falsche Ernährungsgewohnheiten, oft im Zusammenspiel mit Bewegungsmangel, lassen die Muskulatur schrumpfen, aber die Pfunde anwachsen. Als hätten die tragenden Strukturen des Rückens nicht schon genug zu bewältigen, kommt Übergewicht buchstäblich erschwerend hinzu.

Die Konstruktion der Wirbelsäule sieht vor, das Körpergewicht zu tragen und die Belastungen, die während Ruhe und Aktivität entstehen, angemessen zu verteilen und abzufedern, vergleichbar einem Stoßdämpfer beim Auto. Hat man zu viel Gewicht ist die Wirbelsäule überlastet, was zu Schäden führen kann. Ein Bereich der Wirbelsäule, der besonders anfällig für die Auswirkungen von Adipositas ist, ist die Lendenwirbelsäule. Auch Bandscheiben, die man sich als Pufferelemente innerhalb der Wirbelsäule vorstellen kann, leiden unter Übergewicht – bis hin zum Bandscheibenvorfall.

Stress, psychische Belastung

„Mach bloß keinen Stress!“, würde der Rücken uns am liebsten zurufen. Doch im täglichen Spannungsfeld aus Ansprüchen in Familie, Beruf und Gesellschaft sind Stress und psychische Belastungen nahezu vorprogrammiert. Unzufriedenheit, Ärger, Trauer, Sorgen und Zukunftsängste sind auch für den Rücken belastend.

Wenn Dauerstress zum stetigen Begleiter wird und es keine ausreichenden Ruhephasen gibt, folgt auf die innere Anspannung die Verspannung der Rückenmuskulatur. Die Rückenmuskulatur wird dadurch überlastet und verursacht Beschwerden – Rückenschmerzen können entstehen.

Verschleißerscheinungen

Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke altern, je nach Beanspruchung und Lebensweise, schneller oder langsamer. Typische und häufige Verschleißerscheinungen sind z. B. Arthrose der Wirbelgelenke und Deformationen der Bandscheibe.

Warum steht ausgerechnet dieser Körperteil oft im Zentrum schmerzhaften Rückengeschehens? Die Bandscheiben werden mit den Jahren immer empfindlicher. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ihr Wassergehalt im Laufe des Lebens sinkt. Deshalb werden sie dünner, reißen mitunter ein, puffern nicht mehr so stark und verlieren an Elastizität und Spannkraft. Weil durch den Volumenverlust auch der Abstand zwischen den einzelnen Rückenwirbeln schrumpft, lockern sich die haltenden Bänder. Der Körper steuert dem dadurch wachsendem Druck auf Knochen und Gelenke entgegen, indem er um die Wirbelkörper herum oder an den Gelenkrändern neue Knochenmasse bildet.

Das Problem: Diese harten Knochenzacken, Spondylophyten genannt, können die Nerven im Rücken reizen oder die Löcher an den Wirbeln verengen. Dort laufen die Nerven aus dem Rückenmark durch und können auch hier schon gereizt werden – schon entstehen wieder Schmerzen.

Bandscheibenvorfall

Ein gefürchteter Rückenschmerzauslöser sowie ein echter Klassiker unter den typischen Verschleißerscheinungen ist der Bandscheibenvorfall. Was dabei passiert? Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbeln und funktionieren wie eine Art Stoßdämpfer für den Rücken.

Sie bestehen aus einem weichen Gallertkern (eine Art Gelkissen), der von einem festen Ring aus faserigem Knorpel gehalten wird. Durch jahrelange Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule können einzelne Fasern einreißen und der weiche Kern kann sich vorwölben. Reißt die Hülle, tritt der Kern mitunter mehr oder weniger weit aus dem Knorpelring aus. Das verlagerte Gewebe drückt dann womöglich auf die hier verlaufenden Nerven oder das Rückenmark. Heftige, oft bis ins Bein ausstrahlende Schmerzen, Taubheitsgefühle oder sogar Lähmungen sind die Folge. Ist es so weit gekommen, hilft meist nur noch eine Operation.

Arthrose

Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Bei dem Leiden verschleißt der Knorpel an den Gelenken. Er ist eine Schutzschicht, die sich zwischen den beiden Knochenenden befindet, und verhindert im Normalfall, dass die Knochen aufeinander reiben.

Außerdem dient der Knorpel als eine Art Stoßdämpfer, der die Belastung gleichmäßig auf das Gelenk verteilt. Durch Abnutzung, falsche Belastung und aus anderen Gründen kann der Knorpel Schaden nehmen oder sogar verschwinden. Da der Verschleiß kennzeichnend für eine Arthrose ist, gilt sie als eine degenerative Gelenkerkrankung. Praktisch alle Gelenke können betroffen sein. Häufig tritt eine Arthrose an Wirbelgelenken, Hüfte, Knie, Schultergelenken, Händen und Fingern sowie an den Füßen auf.

Der Gelenkschaden bereitet Betroffenen oft große Schmerzen und macht das Gelenk steifer, damit auch weniger beweglich. Patienten neigen dazu, das Gelenk zu schonen. Dadurch entsteht jedoch ein Teufelskreis: Der Knorpel wird schlechter durchblutet und büßt seine Schutzfunktion weiter ein. Außerdem kann die Schonhaltung andere Gelenke ungünstig belasten.

Osteoporose

Manche Auslöser für Rückenbeschwerden erkennt man auf den ersten Blick: Wenn ältere Menschen nur noch gekrümmt gehen können, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an Osteoporose erkrankt.

Davon betroffen sind sowohl Männer als auch Frauen, allerdings ist der Verlust an Knochenmasse bei Frauen höher. Vor allem in den ersten Jahren nach der Menopause kann es aufgrund des Mangels an Östrogenen zu einem besonders starken Abbau von Knochenmasse kommen. In der Folge verändert sich die Struktur des Knochengewebes. Die Knochen verlieren ihre Festigkeit und werden porös, sodass langfristig eine hohe Gefahr von Wirbelkörper- und Knochenbrüchen (Frakturen) besteht. Aber auch chronische, also anhaltende Rückenschmerzen können entstehen.

Die Wirbelsäule beginnt sich aufgrund von osteoporosebedingten Wirbelkörperbrüchen zu verformen, sodass es zu Fehlhaltungen und dadurch Fehlbelastungen von Rückenmuskeln kommt. Schmerzhafte Verspannungen sind die Folge, die als dumpf beschrieben werden und sich über die gesamte Wirbelsäule verteilen können.

Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose)

Innerhalb der Wirbelsäule befindet sich der Wirbelkanal, der Spinalkanal. Diese Struktur aus Knochen und Bändern ummantelt das weiche Rückenmark und die Nerven, die in die Beine ziehen. So bildet der Spinalkanal einen knöchernen Schutz.

Bei einer Verengung (Stenose) des Wirbelkanals spricht man auch von einer Spinalkanalstenose. Meist ist der Wirbelkanal auf Höhe der Lendenwirbelsäule verengt (lumbale Spinalkanalstenose).

Charakteristisch sind Schmerzen, die beim Gehen und vor allem bei bestimmten Bewegungen auftreten. Insbesondere, wenn die Wirbelsäule ins Hohlkreuz gebogen wird, kommt es zu Schmerzen im unteren Rücken, die bis in die Beine ausstrahlen können.

Rückenbeschwerden als Familienangelegenheit:
Faktor genetische Veranlagung

Andere Ursachen überwiegen zwar deutlich, aber Rückenschmerzen können auch in den Genen liegen. Australische Forscher haben in einer Studie mit eineiigen Zwillingen entdeckt, dass Rückenschmerzen gehäuft bei beiden auftreten.

Laut ihrer Studie sind die Beschwerden zu 32 % erblich. Bereits 2005 konnten Forscher aus Japan und den USA ein Gen ausfindig machen, das maßgeblich für Bandscheibenleiden verantwortlich sein soll.

Den Rücken stützen mit Ranocalcin

Ob Rückenbeschwerden unspezifisch oder spezifisch sind, sollten Sie immer auch vom Arzt abklären lassen, um ggf. eine Therapie einzuleiten. Gerade bei den häufigen unspezifischen Beschwerden wie z. B. Verspannungen, Bewegungsmangel und Stress können Sie selbst viel tun: Sorgen Sie für ausreichende Bewegung und angemessene sportliche Betätigung, achten Sie im Alltag auf Körperhaltung und Sitzposition, suchen Sie gezielt Entspannung und Ausgleich in der Freizeit, z. B. durch Yoga.

Prüfen Sie darüber hinaus auch die Versorgung mit notwendigen Mineralstoffen. Ranocalcin enthält 6 sorgfältig aufeinander abgestimmte Mineralstoffe. Diese Kombination greift am Ursprung von Rückenbeschwerden an: den tragenden Strukturen des Rückens. Dazu gehören Knochen, Sehnen, Bänder und das fasziale Bindegewebe. Ranocalcin stützt und stärkt diese Strukturen nachhaltig.

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Das Homöopathische Laboratorium Alexander Pflüger blickt auf über 65 Jahre Erfahrung im homöopathischen Arzneimittelmarkt zurück und ist Spezialist für Schüßler-Salze und Homöopathie. Unzählige Therapeuten im In- und Ausland schätzen die Qualität der Pflüger-Präparate, die streng nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) gefertigt werden.

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