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Homöopathie bei Rückenschmerzen

Nachhaltige Therapie bei Rückenbeschwerden

Eine sanfte, nachhaltige Herangehensweise bei Rückenbeschwerden – schließt sich das nicht von vornherein aus? Gerade bei akuten und schmerzhaften Rückenproblemen sind herkömmliche Schmerzpräparate oft die Mittel der Wahl. Kurzfristig kann das durchaus sinnvoll sein, um das drängendste Problem – den Schmerz – abzustellen. Langfristig jedoch kann ein häufiger Schmerzmittelkonsum problematisch werden, da Nebenwirkungen, die die Leber, den Magen-Darm-Trakt oder die Haut betreffen, auftreten können.

Die Kombination aus klassischen Schmerzstillern bei akuter Problematik und homöopathischen Arzneimitteln zur ursächlichen Therapie ist hingegen ein vielversprechender Weg. So bekommen Betroffene ihre Rückenbeschwerden langfristig in den Griff und beugen einer Chronifizierung vor.

Damit der Schmerz nicht chronisch wird

Rückenbeschwerden haben eine hohe Rückfallquote und bedürfen oft langwieriger Behandlungen. Sie beeinträchtigen die Beweglichkeit und häufig auch die Lebensqualität der Betroffenen: Menschen mit Rückenbeschwerden sind körperlich eingeschränkt und fühlen sich eher erschöpft und niedergeschlagen, da sie nicht so aktiv am Leben teilnehmen können, wie sie möchten.

Wenn die Schmerzen über Monate oder sogar Jahre anhalten, kann sich im Laufe der Zeit ein Schmerzgedächtnis herausbilden, so dass die Beschwerden zum dauerhaften Begleiter werden. Eine wirksame Therapie muss dem Rechnung tragen: Schmerzen und Beschwerden lindern und durch einen sanften, nachhaltigen und gerade auch in der Langzeitanwendung hervorragend verträglichen Ansatz die Ursache der Rückenbeschwerden bekämpfen. Genau dafür steht die Homöopathie.

rueckenschmerzen

Was bedeutet eine nachhaltige Therapie?

Viele Menschen wünschen sich eine sanfte und natürliche Behandlung ihrer Beschwerden und vertrauen daher homöopathischen Arzneimitteln. Homöopathie ist ein Klassiker unter den natürlichen Heilmethoden und erfreut sich in den letzten Jahren bei vielen Menschen einer zunehmenden Beliebtheit.

Eine neue Forsa-Umfrage mit 1.502 Erwachsenen zeigt, dass jeder zweite befragte Verbraucher Erfahrungen mit homöopathischen Arzneimitteln hat und der Großteil mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit zufrieden ist.

Natürlicher Ursprung in hoher Potenz

Heute gibt es rund 2.500 verschiedene homöopathische Arzneien. Hergestellt werden sie aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Stoffen – die „Zutaten“ der Homöopathie kommen also aus der Natur. Allerdings unterscheiden sich Homöopathika von herkömmlichen Arzneien in einem entscheidenden Punkt: Sie enthalten kleine Mengen mit großem Effekt. Die mineralischen, tierischen oder pflanzlichen Ausgangstoffe werden potenziert. Potenzieren bedeutet verstärken und das Widersprüchliche daran ist: In der Homöopathie wird potenziert, indem der Ausgangstoff verdünnt wird. Die jeweilige Potenz beschreibt dabei den Grad der Verdünnung.

So gibt es zum Beispiel Präparate mit einem Mischungsverhältnis von 1:10 (1 Teil des Ausgangstoffs wird mit 10 Teilen einer Wasser-Alkoholmischung oder mit Lactose (Milchzucker) verdünnt). Diese sogenannte D1-Potenz (D von dezimal) ist die erste Potenzierungsstufe. Die weiteren Stufen reichen bis hin zu einer Verdünnung von 1:50.000.

Einzelmittel vs. Komplexmittel

In der klassischen Homöopathie werden Einzelmittel, die nur einen Wirkstoff enthalten, eingesetzt. Hierfür werden die Symptome des Erkrankten und das Krankheitsbild möglichst detailliert beschrieben. Anhand dieser Beschreibung wird dann ein Arzneimittel gesucht, dessen „Steckbrief“ zum Krankheitsbild passt. Hierfür ist häufig viel Erfahrung nötig, um alle Aspekte zu erfassen und zu berücksichtigen.

Homöopathische Komplexmittel entwickelten sich aus dem Wunsch, die Homöopathie „einfacher“ zu machen.
Bei Komplexmitteln handelt es sich um die Mischung zweier oder mehrerer homöopathischer Einzelmittel in gleichen oder verschiedenen Potenzen, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Die enthaltenen Inhaltsstoffe bewirken eine tiefe Breitenwirkung, da diese an verschiedenen Angriffspunkten ihre Wirkung entfalten.

So steht ein hochwirksames und nebenwirkungsarmes Kombinationspräparat zur Verfügung. Die Anwendung im Rahmen der Selbstmedikation ist für den Patienten dadurch einfacher als die klassische Einzelmittelhomöopathie. Außerdem sind Komplexmittel gegenüber Störungen, wie z. B. durch Genussmittel, weniger anfällig als Einzelmittel. Im Handel sind sie entweder als Tropfen, Tabletten und Injektionen erhältlich.

Der Heilpraktiker Georg Pflüger behandelte seine Patienten mit der Einzel- und Komplexhomöopathie. Er kombinierte Einzelmittel, um so ein größeres Spektrum von Beschwerden gleichzeitig behandeln zu können. Ab 1929 therapierte er mit eigenen Arzneimitteln, die auf den Erfahrungen seines Praxisalltags basierten. So werden seit 1929 bis heute die Arzneimittel der Firma Pflüger produziert. Traditionelle Herstellung und langjährige Erfahrung sorgen dafür, dass dank moderner Entwicklung neuester Produktionstechniken hochwertige, homöopathische Komplexmittel entstehen, deren Wirksamkeit weltweit geschätzt wird.

Die Vorteile einer sanften Behandlung von Rückbeschwerden

Homöopathika sind auch in der Langzeitanwendung hervorragend verträglich, denn sie sind – richtig angewendet – frei von Nebenwirkungen. Ebenso entfallen Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, daher lassen sich homöopathische Arzneien sehr gut mit anderen Therapieformen kombinieren.

Ein weiterer Aspekt, der für ihren Einsatz spricht, ist die Alltagstauglichkeit: Homöopathie, zum Beispiel in Form von Tabletten eingenommen, kostet weder Zeit noch Mühe.

Die Rücken-Mineralstoffe in Ranocalcin

In Ranocalcin finden sich Potenzierungen von sechs Mineralstoffen. Dank dieser Zusammensetzung kann die Wirkung von Ranocalcin am Ursprung der Rückenbeschwerden ansetzen: den tragenden Strukturen des Rückens.

Zu diesen Strukturen gehören Knochen, Sehnen, Bänder und das fasziale Bindegewebe. Jede einzelne Struktur wird dabei von einem bestimmten Mineralstoff bzw. durch die Kombination mehrerer stimuliert. Das macht die nachhaltige Wirkung von Ranocalcin aus.

Inhaltsstoff lateinisch / deutsch Potenz Menge Arzneimittelbild entsprechend den Monographien der Kommission D
Acidum silicicum / Kieselsäure D2 40 mg Chronische Entzündungen der Knochen und Gelenke; Gewebsschwäche im Bandapparat der Knochen und Gelenke
Calcium carbonicum Hahnemanni / Kalk der Austernschale D1 75 mg Körperliche und geistige Schwächezustände bei Kalkstoffwechselstörungen
Calcium fluoratum / Kalziumfluorid D4 10 mg Degenerative Veränderungen des Stütz- und Bindegewebes; Knochenerkrankungen
Calcium phosphoricum / Kalziumhydrogenphosphat D1 75 mg Körperliche Erschöpfung bei Kalkverwertungsstörungen, verzögerte Knochenbruchheilung, Knochenerkrankungen
Ferrum phosphoricum / Eisen(III)phosphat D2 10 mg Rheumatische Erkrankungen der Wirbelsäule und der Schultergelenke
Zincum metallicum / Zink D10 10 mg Erkrankungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks

Das homöopathische Komplexmittel Ranocalcin –
sehr gut wirksam und verträglich bei Rückenbeschwerden

Therapeuten und Patienten berichten seit vielen Jahren über positive Erfahrungen mit Ranocalcin bei Beschwerden im Bewegungsapparat, wie z. B. Rückenschmerzen oder Schulterschmerzen.

Die Erfahrungen wurden nun erstmals durch eine nicht-interventionelle Studie mit Zahlen belegt. Als gut bis sehr gut wirksam wurde das homöopathische Komplexmittel von 80 Prozent der Therapeuten und 76 Prozent der Patienten am Ende der 3-monatigen Studie eingestuft. Darüber hinaus bestätigt die Studie die gute Verträglichkeit: Ranocalcin hat weder Neben- noch Wechselwirkungen.

Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass Patienten mit Beschwerden des Bewegungsapparats wie Rücken-, Schulter-, Nacken- und Gelenkschmerzen von der Behandlung mit Ranocalcin doppelt profitieren: Beschwerden bzw. Schmerzen wurden gesenkt, die Lebensqualität gesteigert – selbst wenn die Beschwerden schon länger als 12 Monate angedauert haben oder Patienten mit anderen Therapien vorbehandelt waren.

Mehr über die natürlichen Inhaltsstoffe von Ranocalcin und deren spezifische Wirkung auf die Rückenstrukturen erfahren Sie hier.

Quelle:
Hucke S, Berg R, Thiem H, Schultz N, Wegener T. Verringerung von Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats. Zkm 2017; (9) 3: 58–63

Über Pflüger

Das Homöopathische Laboratorium Alexander Pflüger blickt auf über 65 Jahre Erfahrung im homöopathischen Arzneimittelmarkt zurück und ist Spezialist für Schüßler-Salze und Homöopathie. Unzählige Therapeuten im In- und Ausland schätzen die Qualität der Pflüger-Präparate, die streng nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuchs (HAB) gefertigt werden.

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